Die Frage der Folge kann die Wissenschaft freilich nicht beantworten, sehr wohl kann sie aber ein Abbild davon schaffen, wie viele Menschen in solchen Beziehungsformen leben (Prävalenz) und die Beweggründe quantifizieren.
In der Folge berichte ich von einer Übersichtsstudie, also einer Arbeit, die Ergebnisse sehr vieler anderer Studien zu dem Thema zusammenträgt und vergleicht. Hier wird unter anderem die Zufriedenheit innerhalb der Beziehung berichtet, die bei CNM-Beziehungen sehr ähnlich ist wie bei monogamen.
Besonders bei LGBTQ+ Personen liegt die Prävalenz offener Beziehungsformen sehr viel höher, eine Begründung könnte im ganz allgemeinen Hinterfragen oder auch Ablehnen der heteronormativen (= Mann + Frau) gesellschaftlichen Konventionen liegen.
Den Artikel finden interessierte frei zugänglich hier:
Scoats, R. & Campbell, C. (2022) What do we know about consensual non-monogamy? In: Current Opinion in Psychology, Vol. 48, 101468.
